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Pharmakotherapie der Depression – ein Update

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Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Krankheiten weltweit. Etwa 6,2 Mio. Menschen erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres an einer unipolaren Depression. Die Behandlung mit Antidepressiva scheint an Popularität zu gewinnen: Trotz gleichbleibender Prävalenzraten der Depression ist die Anzahl der verordneten Antidepressiva seit 1995 um das Fünffache angestiegen. Eine klare Indikationsstellung und ein strukturiertes Vorgehen sind für die antidepressive Psychopharmakotherapie von erheblicher Relevanz.

Effekte von Musik auf die funktionelle Konnektivität im Default Mode Network

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In der neurologischen Frührehabilitation kann das Bewusstsein von Patienten unterschiedlich stark beeinträchtigt sein. Diese Beeinträchtigungen des Bewusstseins (Disorders of Consciousness, DOC) reichen vom tiefen Koma, über SRW bis zum Syndrom des minimalen Bewusstseins (Minimally Conscious State, MCS). Komatöse Patienten haben die Augen geschlossen und zeigen keine spontanen oder stimulusbezogenenReaktionen, auch auf starke Schmerzreize nicht. Beim SRW haben die Patienten die Wachheit wiedererlangt, die sich im Öffnen der Augen widerspiegelt. Die motorischen Reaktionen sind jedoch weiterhin reflexiv und es gibt keine Zeichen bewusster Wahrnehmung. Musik ist eine besondere Art der auditorischen Stimulation, die in den letzten Jahren in der Behandlung neurologischer Patienten an Bedeutung gewonnen hat. Passives Musikhören aktiviert ein globales Netzwerk von Gehirnregionen, die an der Verarbeitung von Emotionen, Kognitionen, Gedächtnisinhalten und Bewegungen beteiligt sind. Bei Schlaganfall-Patienten beispielsweise führt tägliches Hören der bevorzugten Musik zu Verbesserungen der Stimmung, des Gedächtnisses und der kognitiven Leistung. Gleichzeitig unterstützt es Prozesse der Neuroplastizität (z. B. Zunahme der grauen Substanz in frontalen, medialen und limbischenArealen [7]). Musiktherapie, insbesondere passives Musikhören, hat bei DOC-Patienten insgesamt positive therapeutische Effekte. Speziell bei SRW Patienten ist die Studienlage jedoch nicht eindeutig. Primäres Ziel dieser Studie ist daher, mittels funktioneller Bildgebung den Einfluss von Musik auf die funktionellen Netzwerke von SRW-Patienten zu überprüfen.

Das Asperger-Syndrom und andere Autismusspektrumstörungen im Erwachsenenalter

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Die Autismusspektrumstörungen sind gekennzeichnet durch seit der ersten Lebensdekade bestehende  Probleme in der sozialen Wahrnehmung, der Perspektivübernahme, der verbalen und nonverbalen Kommunikation sowie durch eingeengte und stereotype Interessen und Verhaltensweisen. Trotz einer vergleichsweise hohen Prävalenz zwischen ein und zwei Prozent in der Allgemeinbevölkerung wird die Diagnose in der Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie häufig übersehen. In solchen Fällen werden meist nur die sich sekundär daraus entwickelnden depressiven Störungen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen oder psychotischen Reaktionen gesehen. Dies hat weitreichende negative Folgen für das Selbstkonzept der Betroffenen und die Therapieplanung.

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