Therapiewandel beim Hepatozellulären Karzinom


 

Kategorie:
Onkologie

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Mit der Kombinationstherapie Atezolizumab und Bevacizumab ist seit November 2020 im Vergleich zur Monotherapie mit Sorafenib eine effektivere und insgesamt auch besser verträgliche Systemtherapie als Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms (HCC) zugelassen. Ob die Daten aus der Zulassungsstudie IMbrave-150 in der breiteren klinischen Routine bestätigt werden können, bleibt abzuwarten. Die vormaligen Erstlinientherapien Sorafenib und Lenvatinib sind damit in der ersten Behandlungslinie in den Hintergrund getreten, bleiben aber wichtige Alternativen für ausgewählte Patienten mit HCC bei bestehenden Kontraindikationen für eine Therapie mit Atezolizumab und Bevacizumab. Eine erhaltene Leberfunktion ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Systemtherapie. Das engmaschige Monitoring der Leberfunktion sowie das Nutzen von therapeutischen Möglichkeiten zur Stabilisierung der zugrundeliegenden Lebererkrankung sind obligat.

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.

Interessenkonflikte der Autoren: A. Schindler erklärt, dass bei der Erstellung des Beitrages keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors bestanden. F. van Bömmel gibt finanzielle Verbindungen zu Ipsen (Cabozantinib) in Form von Forschungsförderung und Beratung an, sowie zu Roche (Atezolizumab, Bevacizumab) und MSD (Lenvatinib, Pembrolizumab) als Sprecher und für beratende Tätigkeiten. F. Lordick gibt finanzielle Verbindungen zu Roche (Atezolizumab, Bevacizumab) und ELi Lilly (Ramucirumab) in Form von Vorträgen und Beratung an, sowie zu Bayer (Sorafenib, Regorafenib) in Form von Vorträgen. T. Berg erklärt finanzielle Verbindungen in Form von Beratertätigkeit und Vortragshonoraren zu AbbVie, Alexion, Bayer, Gilead, Eisai, Intercept, Ipsen, Janssen, Med Update GmbH, MSD/Merck, Novartis, Sequana

Medical und Sirtex sowie für Forschungsunterstützung von AbbVie, BMS, Gilead, MSD/Merck, Humedics, Intercept, Merz, Novartis und Sequana Medical an.


Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Dr. med. Aaron Schindler

Klinik und Poliklinik für Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie und Infektiologie

Liebigstr. 20, Haus 4

04103 Leipzig

E-Mail: Aaron.Schindler@medizin.uni-leipzig.de


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Zertifizierung

Gültig bis: 16.09.2022
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

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