ONKOLOGIE heute

Moderne medikamentöse Therapieoptionen bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST)

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Zielgerichtete Therapiestrategien haben vor Jahren die Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) revolutioniert. Es stehen heute effektive systemische Behandlungsmöglichkeiten für die Erst- bis Drittlinie zur Verfügung – ebenso wie für die adjuvante und neoadjuvante Therapie.

Personalisierte Therapie des Lungenkarzinoms

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Die systemische Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) im lokal fortgeschrittenen (IIIB) oder fernmetastasierten (IV) Tumorstadium wird für die Mehrzahl der betroffenen Patienten bislang noch von der zytotoxischen Wirkung konventioneller Chemotherapeutika bestimmt.

Zielgerichtete Therapie: Tyrosinkinaseinhibitoren in der klinischen Onkologie

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Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) zählen zu den wichtigsten pharmakologischen Neuentwicklungen, die in den vergangenen 15 Jahren für onkologische Indikationen zugelassen wurden. Sie wirken relativ spezifisch auf eine wichtige Klasse von zellulären Signalverarbeitungsproteinen, die Tyrosinkinasen, deren übermäßige Aktivierung eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Tumorerkrankungen spielt.

Diagnostik und Therapie des tripelnegativen Mammakarzinoms

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Das tripelnegative Mammakarzinom (triple negative breast cancer, TNBC) ist definiert durch eine fehlende Expression des Östrogenrezeptors (ER) und des Progesteronrezeptors (PR) sowie eine fehlende Amplifikation / Überexpression von HER2/neu.

Personalisierte Therapie gynäkologischer Tumoren

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Maligne gynäkologische Tumoren stellen mit einem prozentualen Anteil von etwa 42 % den zahlenmäßig höchsten Anteil an Krebsneuerkrankungen der Frau dar. In der Inzidenz führt das Mammakarzinom, gefolgt vom Endometrium-, Ovarial-, Zervix- und Vulvakarzinom. Gleichzeitig hat vor allem das Mamma- und Ovarialkarzinom einen entscheidenden Einfluss auf die Krebssterblichkeit der Frau.

Pharmakologische Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (KRPCA)

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Unter den heutigen therapeutischen Aspekten muss die Therapie des progredienten und metastasierten KRPCA in die beiden Bereiche der Erstlinien- und Zweitlinientherapie eingeteilt werden. Die noch bis vor kurzem geübte Einteilung in die Phase vor Docetaxel und nach Docetaxel ist nicht mehr gültig, nachdem praktisch alle verfügbaren Substanzen in der Erst- und Zweitlinientherapie zugelassen worden sind.

Target-orientierteWirkstoffe:Monoklonale Antikörper bei gynäkologischen Tumoren

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Im Rahmen einer zunehmend individualisierten Therapie des Mammakarzinoms und anderer gynäkologischer Malignome finden monoklonale Antikörper als Target-Therapien ihren Einsatz.

Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms

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Dem vorliegenden CME Artikel liegt die derzeitigen S3 Leitlinie Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms (HCC) zugrunde. Kernaussagen dieser Leitlinien werden kursiv herausgestellt.

Diagnostische Leukapherese zur Isolation zirkulierender Tumorzellen beim Mammakarzinom

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Die Charakterisierung zirkulierender Tumorzellen stellt einen vielversprechenden Ansatz zur Optimierung von Therapieentscheidungen beim Mammakarzinom im Rahmen einer Liquid Biopsy dar.

Moderne Tumorschmerztherapie

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Das Auftreten von Schmerzen stellt eine wichtige Einschränkung der Lebensqualität von Palliativpatienten dar. Die Klassifikation in nozizeptive, neuropathische und und somatoforme Anteile ermöglicht die Wahl adäqater Therapieverfahren. 

Diagnostik und Therapie des malignen Melanoms

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Bis heute verbreitet der schwarze Hautkrebs aufgrund der raschen Krankheitsprogression im metastasierten Stadium Angst und Schrecken unter der Bevölkerung.

Erstlinientherapie und Management der CLL

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Die Behandlungsoptionen für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) haben sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert, allerdings ist die Erkrankung weiterhin meist nicht heilbar. Bei jüngeren, körperlich fitten Patienten ist die Chemoimmuntherapie mit Fludarabin, Cyclophosphamid und Rituximab (FCR) der etablierte Standard. Auch bei Patienten mit Komorbiditäten konnte nun gezeigt werden, dass diese von einer Chemoimmuntherapie mit einem Anti-CD20 Antikörper deutlich profitieren. Der meist sehr ungünstige klinische Verlauf von Patienten mit Nachweis der genetischen Hochrisikomarker Deletion (17p) und TP53 Mutation wurde durch die Zulassung neuer Kinaseinhibitoren deutlich verbessert.

Neue Behandlungsstrategien des metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinoms (mNZK)

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Etwa 3-4% aller malignen Tumoren des Erwachsenen sind Nierentumoren. Von diesen wiederum sind 80-90% als Nierenzellkarzinom bekannt. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland wurde für das Jahr 2014 auf 15.500 geschätzt. In der vorliegenden Arbeit wird auf die systemische Therapie des metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinoms fokussiert. Für weitere Informationen wird insbesondere auf die erstmals im September 2015 vorgestellte S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms“ verwiesen.

Diagnostik und Therapieoptionen des Prostatakarzinoms

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In Deutschland ist das Prostatakarzinom (PCa) mit 25,2 % aller diagnostizierten Krebserkrankungen die häufigste Krebserkrankung des Mannes und damit häufiger als das kolorektale oder Lungenkarzinom. Hierzulande liegt die geschätzte Neuerkrankungsrate bei etwa 68.000 Männern pro Jahr. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren. Bezüglich der Mortalität steht das PCa in Deutschland mit 10,7% an dritter Stelle, wobei pro Jahr etwa 12.000 Patienten an den Folgen eines metastasierten PCa versterben. Es wird geschätzt, dass bis 2050 der Anteil an Männern über 60 auf etwa 28 Millionen anwächst. Im gleichen Umfang wird eine Zunahme der Prostatakrebsinzidenz erwartet.

Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms

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Das multiple Myelom (MM) gehört zu den malignen lymphoproliferativen Erkrankungen der B-Zell-Reihe und ist durch die Vermehrung monoklonaler Plasmazellen gekennzeichnet. Es zählt zu den häufigsten hämatologischen Systemerkrankungen mit einer Inzidenz von etwa 4/100000 mit einer altersabhängigen Zunahme auf 4% pro Jahr bei den über 85-jährigen. Der Beitrag schildert den aktuellen Wissensstand zu Diagnose, Stadieneinteilung und Prognose sowie verschiedene Therapieoptionen für transplantationsfähige ebenso wie für nicht-transplantationsfähige Patienten. Dabei wird auch auf jüngst zugelassene und kurz vor der Zulassung stehende Substanzen eingegangen.

Die Therapie des Magen- und Pankreaskarzinoms

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Magenkarzinome gehören weiterhin weltweit zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Die Sterblichkeitsrate ist hoch und nur jeder 5. mit einem Magenkarzinom diagnostizierte Patient in Europa überlebt die folgenden 5 Jahre nach der Diagnose. Das Adenokarzinom des Pankreas, das etwa 85% aller malignen Pankreastumore ausmacht, hat von allen onkologischen Erkrankungen die schlechteste Prognose bei einem 5-Jahres-Überleben über alle Stadien von um die 8%.

Fatigue: Erscheinungsformen,Ursachen, Behandlung

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Fatigue ist ein häufiges, vielfach stark unterschätztes Syndrom bei Tumorpatienten. Die Ursachen und die Entstehung der Fatigue sind komplex. Sie ist gekennzeichnet durch abnehmende Leistungsfähigkeit, Vermeidung von Anstrengung, Inaktivität, fehlende Regeneration, Hilflosigkeit und Herabgestimmheit. Die vorliegende CME gibt einen Überblick über Prävalenz, Symptome, Diagnostik und Differenzialdiagnostik sowie multimodale Therapieansätze.

Neue MASCC/ESMO Leitlinie zur antiemetischen Therapie

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Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) zählen zu den unangenehmsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie –  ihre Prävention spielt daher eine bedeutende Rolle. Dieses Update fasst die aktuellen CINV-Prophylaxe-Leitlinien der derzeit gültigen internationalen und interdisziplinären MASCC/ESMO-Leitlinien (Multinational Association of Supportive Care in Cancer/European Society for Medical Oncology) zusammen, die im März 2016 online publiziert wurden.

Pädiatrische Onkologie – ein Überblick

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In Deutschland erkrankt etwa jedes 500. Kind an Krebs. Aufgrund der alters- und erkrankungsbedingten besonderen Anforderungen erfolgen Diagnostik und Therapie kindlicher Krebserkrankungen in spezialisierten, interdisziplinären Behandlungszentren mit definierten Infrastrukturmerkmalen. Eingebunden sind diese pädiatrisch-onkologischen Zentren in ein etabliertes Netzwerk klinischer und wissenschaftlicher Referenzeinrichtungen unter dem Dach der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH).

Neuroendokrine Neoplasien des Gastrointestinal- Traktes: Diagnostik und interdisziplinäre Therapie

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Neuroendokrine Neoplasien (NEN) des Verdauungstraktes stellen eine seltene und bezüglich ihrer Biologie, Klinik und Prognose heterogene Gruppe von Tumorerkrankungen dar. Dies stellt hohe Anforderungen an die Diagnostik und Therapie dieser an Inzidenz zunehmenden Tumoren. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Therapie- Prinzipien dar.

Management Update 2017: Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten

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Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten haben gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten, sind ein prognostisch ungünstiges Zeichen, behindern die Durchführung einer gegen den Tumor gerichteten spezifischen Therapie und sind eine wesentliche Ursache für das Ableben von Tumorpatienten. Außerdem erhöhen sie durch die dann notwendige antithrombotische Therapie das Blutungsrisiko. Die leitlinienkonforme Diagnostik und Therapie von Malignomassoziierten Thromboembolien unterscheiden sich in wesentlichen Aspekten von dem Vorgehen bei Nichttumorpatienten [1, 2] und stellen deshalb den behandelnden Arzt vor eine Vielzahl praktischer Herausforderungen.


Gastrointestinale Stromatumoren

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Gastrointestinale Stromatumoren sind den Weichgewebssarkomen zuzuordnen und entstehen aus den Cajal Zellen, den Schrittmacherzellen des Magen-Darm-Trakts, oder deren Vorgängerzellen. Der therapeutische Goldstandard für lokalisierte GIST ist ihre vollständige chirurgische Entfernung. Durch den adjuvanten Einsatz von Imatinib bei Patienten mit einem hohen Rezidivrisiko kann das Gesamtüberleben signifikant verbessert werden. Die Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre. Eine Mutationsanalyse ist obligat, insbesondere um Patienten mit einer Imatinib-insensitiven Mutation zu identifizieren, die keine adjuvante Therapie erhalten sollen. Imatinib in einer Dosierung von 400 mg pro Tag ist der Goldstandard bei Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierten GIST. Bei Nachweis einer Mutation im Exon 9 sollte mit einer Tagesdosis von 800 mg behandelt werden. Nach Versagen von Imatinib sollte die Therapie mit Sunitinib in individuell angepasster Dosierung fortgesetzt werden. Für die Drittlinientherapie steht mit Regorafenib eine wirksame Behandlung zur Verfügung.

Moderne pathologische Methoden

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Personalisierte Medizin beschreibt ein individuell auf den Patienten eingestelltes Therapieregime. Im Tumorkontext werden zur Identifizierung des individuellen Therapieregimes gezielt molekularbiologische Expressionsmuster analysiert um a) eine genaue Subtypisierung des Tumors und b) therapierelevante Mutationen innerhalb von Signalkaskaden und/oder Resistenzgenen vorhersagen zu können. Hierzu werden DNA, RNA und Proteine analysiert. Das Fach Pathologie, welches ursprünglich im Feld der Diagnosestellung und Diagnosesicherung angesiedelt war, hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte eine zentrale Schlüsselposition in der personalisierten Medizin eingenommen. Gehörten anfangs konventionell histologische Methoden und immunhistochemische Untersuchungen zum Standardrepertoire eines pathologischen Institutes, verfügen heute die Mehrzahl der Institute über eine weitreichende technische Ausstattung und ein fundiertes Wissen im Feld der modernen pathologischen Methoden.

Aktuelle Therapie des Adenokarzinoms des Pankreas

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In der Systemtherapie des Pankreaskarzinoms sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Nach Jahren der Stagnation stehen jetzt  in der adjuvanten / additiven Situation, und in der metastasierten Situation mehrere Therapieoptionen zur Verfügung, so dass je nach klinischem Befund (ECOG-Status), Komorbiditäten und Tumorlast eine angepasste Therapie möglich ist. Auch beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom hat sich das therapeutische Spektrum mit neuen Kombinationen und Substanzen (nal-Irinotecan) erweitert. Bei den Konzepten zur personalisierten Therapie zeigt sich, dass auf Grund der Heterogenität des Pankreaskarzinoms tumorspezifische Therapieansätze aktuell nur für relativ kleine Subgruppen (gBRCA Mutation im Tumor, Mikrosatelliten-instabile Tumoren) möglich sind.

Die rezessive Variante des Lynch-Syndroms – der Wolf im Schafspelz: Biallelische Mismatch-Repair-Mutationen

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Das „Constitutional Mismatch Repair Deficiency Syndrome (CMMRD)“ ist ein biallelischer Defekt eines der Mismatch-Repair-Proteine (synonym auch BMMRD genannt) und somit eng verwandt mit dem Lynch-Syndrom (LS), bei dem allerdings nur ein monoallelischer Defekt vorliegt. Der Erbgang ist rezessiv, die Familienanamnese bei den Eltern negativ mit betroffenen Geschwistern. Die Mutationen befinden sich in der Regel in den niedrig-penetranten MMR-Genen und der Verlauf ist meist im jungen Alter deletär. Es kommt bereits in der Kindheit oder jungem Erwachsenenalter zu onkologischen Erkrankungen wie Lymphomen, Leukämien, Hirntumoren, intestinalen Polypen sowie kolorektalen Karzinomen (KRK) und anderen mit dem Lynch-Syndrom assoziierten Malignomen. Der Phänotyp ist teilweise der Neurofibromatose Typ 1 (NF1) sehr ähnlich. Die genetische Disposition wird oft nicht erkannt. Betroffene haben eine schlechte Prognose – könnten aber von einer intensivierten Vorsorge, sowie einer medikamentösen oder chirurgischen Prävention an Lebenszeit und -qualität gewinnen. Eine Standorterhebung.

HER2-negatives mBC – Therapiewahl bei Behandlungsdruck

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Die Therapiewahl in der systemischen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms erfolgt krankheitsadaptiert und unter Einbeziehung der Wünsche und Präferenzen der Patientin. Mit der endokrin-basierten Therapie, der Mono- bzw. Poly-Chemotherapie und der Kombinationstherapie aus dem monoklonalen Antikörper Bevacizumab und Chemotherapie stehen Patientinnen mit HER2-negativem metastasierten Mammakarzinom (mBC) eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten offen, die es in Bezug auf das Therapieziel zu prüfen gilt. Ein wichtiger Faktor für die Abwägung der jeweiligen Therapiestrategie ist der Behandlungsdruck, der sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt und für jede Patientin vor der individuellen Therapieentscheidung bestimmt werden sollte.

Therapie des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms der Harnblase

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Das fortgeschrittene Urothelkarzinom der Harnblase stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Beim muskelinvasiv wachsenden Urothelkarzinom ist die radikale Zystektomie mit konsekutiver Harnableitung als Goldstandard anzusehen. Hierbei ist die Durchführung einer perioperativen Chemotherapie zu diskutieren. In den metastasierten Stadien ist die platinhaltige Polychemotherapie etabliert. Ein neuer Therapieansatz sind Immuncheckpoint-Inhibitoren.

Personalisierte Therapie des Ovarialkarzinoms – ein Update

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In den letzten Jahren haben sich die Therapieoptionen und damit die Lebensqualität für Patientinnen mit Ovarialkarzinom signifikant verbessert. Das Ovarialkarzinom ist nach wie vor eine Erkrankung mit einer ernsten Prognose und einer hohen Mortalität. Weiterhin gibt es keine effizienten Früherkennungsmaßnahmen, sodass die Erkrankung in 70 % der Fälle in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert wird. Trotzdem leben Patientinnen mit Ovarialkarzinom heute länger und besser als in den Jahren, in denen nur Cisplatin zur Therapie zur Verfügung stand. Gerade in den letzten Jahren wurden auf dem Wissen molekulargenetischer Grundlagen der Entstehung des Ovarialkarzinoms neue Therapie-ansätze entwickelt. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology zwei wichtige Studien zur chirurgischen Therapie des Ovarialkarzinoms vorgestellt, die einen weitreichenden Einfluss auf das klinische Vorgehen haben.

Myelodysplastische Syndrome

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Nachdem die Myelodysplastischen Syndrome (MDS) noch vor einigen Jahren zu den seltenen hämatologischen Erkrankungen gehörten, stellen sie aktuell in Anbetracht der demographischen Entwicklung und durch die zunehmend verbesserten Diagnostikmöglichkeiten eines der häufigsten hämatologischen Krankheitsbilder dar. Gekennzeichnet ist die Gruppe erworbener klonaler Stammzellerkrankungen durch eine uni- oder multilineäre Zytopenie, Dysplasien der hämatopoetischen Zellen und die Vermehrung von Blasten in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Bei ca. einem Drittel der Patienten wird die Entwicklung einer akuten myeloischen Leukämie (AML) im Verlauf der Erkrankung beobachtet.


Das therapeutische Management stellt dabei weiterhin eine Herausforderung dar. Nach Zulassung der Therapie mit Deferasirox 2006, Azazytidine im Jahr 2008 und Lenalidomid im Jahr 2013 sind zunächst jahrelang keine weiteren Neuzulassungen erfolgt. Erst seit diesem Jahr steht mit Erypo® nun eine weitere zugelassene Therapieoption zur Verfügung. Weitere zielgerichtete Therapien werden in Anbetracht der raschen Entwicklung im molekulargenetischen Bereich zukünftig erwartet. Eine Heilung kann momentan weiterhin nur mit einer allogenen Stammzelltransplantation erreicht werden.

Medikamentöse Therapie der CLL

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Die Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) wurde innerhalb der letzten Jahre revolutioniert. Seit August 2014 wurden von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA vier neue Medikamente für diese Entität zugelassen - Obinutuzumab (CD20-Antikörper), Ibrutinib (BTK-Inhibitor), Idelalisib (PI3K-Inhibitor) und Venetoclax (BCL2-Antagonist), die selbst unfitten Patienten und Patienten mit Hochrisiko-CLL Chancen auf tiefe langfristige Remissionen eröffnen. Die orale Einnahme von Ibrutinib, Idelalisib und Venetoclax ermöglicht die weitestgehend ambulante Führung der Patienten, welche jedoch über den bislang dauerhaften Therapiecharakter aufgeklärt sein müssen. Im Rahmen klinischer Studien sind bereits Kombinationstherapien in Erprobung.

Aktueller Stand der Therapie des Magenkarzinoms

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Die Therapie des Magenkarzinoms hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. In der kurativen Behandlung ist die präoperative Vorstellung im interdisziplinären Tumorboard obligat. Hier hat sich die perioperative Chemotherapie in Europa etabliert. In lokal inoperablen oder metastasierten Stadien ist die HER2-Testung vor Therapieentscheidung obligat. HER2-negative Patienten erhalten eine palliative Erstlinienchemotherapie und bei gutem Allgemeinzustand nach Progress eine Zweitlinientherapie. Dies gilt grundsätzlich auch für HER2-positive Patienten, wobei diese die Erstlinienchemotherapie in Kombination mit Trastuzumab erhalten. Die jüngst publizierten ESMO- und ONKOPEDIA-Leitlinien zum Magenkarzinom geben hier einen ausführlichen Überblick.

Therapie des fortgeschrittenen follikulären Lymphoms

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Mit Einführung der Anti-CD20-Antikörper-basierten Therapie im Jahr 1998 wurde für Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) erstmals eine signifikante Verbesserung sowohl des progressionsfreien als auch des Gesamtüberlebens erreicht. Vor diesem Hintergrund ist MabThera® (Rituximab) seit Jahren in allen Standard-Protokollen zur Induktion und Erhaltungstherapie enthalten. Bedarf nach verbesserter Therapie besteht weiter, da ein relevanter Teil der Patienten unter den verfügbaren  Chemoimmuntherapien frühe, d. h. prognostisch ungünstige Rezidive entwickelt, und ein Großteil der Patienten trotz des nicht-aggressiven Verlaufs der Erkrankung auch nach mehreren Jahren einen Progress erleidet. Ein Ansatz wird in einer Wirksamkeitssteigerung der Anti-CD20-Komponente gesehen. Der seit September 2017 EUweit zugelassene glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab (Gazyvaro®) hat in direkten Vergleichsstudien zum FL vs. Rituximab eine höhere Effizienz unter Beweis gestellt.

Nasopharynxkarzinome und EBV

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Das Nasopharynxkarzinom gehört zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumore epithelialen Ursprungs und ist mit über 90 % der häufigste maligne Tumor des Nasopharynx. Nasopharynxkarzinome werden aufgrund ihrer Lage und häufig erst spät auftretenden, nicht charakteristischen Symptomen wie Paukenerguss, Epistaxis, Nasenatmungsbehinderung und Halslymphknotenvergrößerung in der Regel erst spät diagnostiziert. Histologisch unterschieden werden nach der WHO-Klassifikation das nicht-verhornende Plattenepithelkarzinom mit differenziertem und undifferenziertem Subtyp sowie das verhornende Plattenepithelkarzinom, das weltweit weniger als 20 % aller Fälle ausmacht. Die primäre Radio(chemo)-therapie ist bei allen Subtypen die Therapie der Wahl. Da der Nasopharynx operativ schlecht zugänglich ist, sind operative Resektionen selten und werden häufig erst im Rahmen von Tumorrezidiven nach vorangegangener Radio(chemo)-therapie durchgeführt. Alleinige Chemotherapien werden als Zwei- oder Dreifachkombination nach Ausschöpfen anderer Therapieoptionen eingesetzt. Eine Immuntherapie mit PD-1/PD-L1-Inhibitoren oder Therapie mittels adoptivem T-Zell-Transfer wurde beim Nasopharynxkarzinom eingesetzt, hat außerhalb von Studien bisher jedoch noch keinen Stellenwert.

Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms

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In Nordamerika und in Europa repräsentiert das Prostatakarzinom (PCa) die zweithäufigste Krebsdiagnose und ist bei den männlichen  Patienten die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache nach dem Bronchialkarzinom.Der Anteil an metastasierten Patienten in den Vereinigten Staaten liegt bei ca. 3 % mit höheren Raten im Rest der Welt. Die medikamentöse oder chirurgische Hormonentzugstherapie (ADT) galt für die letzten 7 Dekaden als Therapiestandard des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten PCa, denn der Androgenrezeptor (AR)-Signalweg spielt eine Schlüsselrolle in der Entstehung und Proliferation der Tumorzellen. Obwohl die ADT ein biochemisches und zum Teil beeindruckendes klinisches Ansprechen bei > 90% der Patienten zeigt, entwickeln doch alle Betroffenen im Median nach 24−36 Monaten eine Tumorprogression trotz Testosteronwerten im Kastrationsbereich. Mutation und Amplifikation am AR sowie die Fähigkeit zu einer intrinsischen Androgensynthese über alternative Signalwege ermöglichen die Tumorzellproliferation trotz marginaler  Testosteronkonzentrationen im Blut. Dieses Krankheitstadium wird als kastrationsresistentes PCa definiert (CRPC). Während das metastasierte CRPC jahrelang als therapieresistent galt, konnten in der letzten Dekade 5 neue Substanzen mit überlebensverlängerndem Effekt zugelassen werden.

Komplementärmedizinisches Management von Nebenwirkungen und Leitsymptomen während medikamentöser Tumortherapie

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Das Behandlungsrepertoire der medikamentösen Tumortherapie umfasst Substanzen wie die klassischen Zytostatika, monoklonale Antikörper und Tyrosinkinasehemmer, sowie Checkpointinhibitoren und andere neue Therapeutika. Dieses umfangreiche Behandlungsarsenal erlaubt eine immer gezieltere, teilweise auch individuelle, differenzierte und effektive Behandlung vieler Tumorerkrankungen. Die mit den genannten Medikamentenklassen potentiell einhergehenden Nebenwirkungen/adverse effects, sind auch bei den neueren, zielgerichteten Substanzen relevant und fügen sich teilweise in das bekannte Spektrum der Nebenwirkungen und Leitsymptome ein. Umso bedeutender ist der gezielte und effektive Einsatz supportiver Therapiemaßnahmen. Hier können bewährte und neuere Behandlungsmethoden aus den Bereichen Naturheilverfahren, Erfahrungsmedizin und Komplementärmedizinwertvolle Ergänzungen zu den etablierten konventionellen Supportiva darstellen. Die nachfolgende Zusammenstellung der im onkologischen Therapiealltag wichtigsten Symptome/unerwünschten Wirkungen, einerseits hervorgerufen durch die medikamentöse Tumortherapie, andererseits oft verstärkt durch die fortschreitende Krankheit,mit sich verschlechterndemAllgemeinzustand, sollen dazu beizutragen, eine Hilfestellung bei der Symptomkontrolle zu bieten. Auch wenn hier im komplementären Bereich leider nicht immer der Grad von Evidenz vorliegt, den wir für klassische Therapeutika verlangen und voraussetzen.

Update zum Basalzellkarzinom

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Das Basalzellkarzinom (BZK) ist eine langsam wachsende epitheliale Neoplasie mit lokal destruierendem Charakter. Häufig als Blickdiagnose erkannt, zählt die Behandlung des BZK zum täglichen Handwerk des Dermatologen. Auch wenn diese meist in der operativen Entfernung des Tumors besteht, kann es gelegentlich zu ausgeprägten, inoperablen Lokalbefunden oder in sehr seltenen Fällen zu systemischer Metastasierung – vermutlich erst nach vorheriger metatypischer Entdifferenzierung – kommen [1]. Wie in vielen Bereichen der Tumortherapie, konnten in den letzten Jahren vor allem in der Behandlung des inoperablen oder metastasierten BZK enorme Fortschritte gemacht werden. Im Folgenden werden die wesentlichen Grundlagen des BZK sowie neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention dargestellt.

Genetische Krebsprädispositionssyndrome

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Genetische Krebsprädispositionssyndrome (KPS) gelangen zunehmend in den Fokus klinischen und wissenschaftlichen Interesses. Bei den KPS handelt es sich um eine heterogene Gruppe genetischer Erkrankungen, denen allen ein erhöhtes Risiko der Entwicklung von Malignomen gemein ist. Während im Erwachsenenalter mutagene Noxen eine wesentliche Rolle in der Kanzerogenese zukommt, ist die häufigste bislang bekannte Ursache für Krebs im Kindesalter die genetische Prädisposition. In mindestens 8 % der an Krebs erkrankten Kinder werden Mutationen in KPS-Genen detektiert [1]. Von den jährlich 2.100 malignen Neuerkrankungen im Kindesalter in Deutschland entstehen mindestens 160 Krebserkrankungen auf dem Boden einer erblichen Veranlagung. Weit über 100 krebsdisponierende Gene, die ein definiertes KPS verursachen, sind heute bekannt und die Anzahl ist steigend [2]. Um der wachsenden klinischen Relevanz genetischer KPS Rechnung zu tragen, werden nachfolgend exemplarisch vier der bekanntesten KPS vorgestellt und Informationen zu Diagnose, klinischen Aspekten, Therapie und Tumorfrüherkennungsempfehlungen gegeben. Informationen zu weiteren KPS und zu unserem KPS-Register finden Sie unter www.krebs-praedisposition.de.

Aktueller Stand der Therapie des Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

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Das Lungenkarzinom zählt weiterhin zu den häufigsten und tödlichen Tumorentitäten mit 1,6 Millionen tumorbedingten Todesfällen jährlich weltweit. Nachdem über fast zehn Jahre keine signifikante Verbesserung im Überleben von Patienten mit Lungenkrebs erzielt werden konnte, sind in den letzten Jahren neue Therapiestrategien etabliert worden. Dazu zählen zum einen die sogenannten „aktivierenden“ Mutationen, die mit einer zielgerichteten Therapie behandelt werden können, und zum anderen die Immunonkologie mit der Zulassung der sogenannten „Checkpoint-Inhibitoren“. Auch im ersten Halbjahr 2018 ist diese Entwicklung weiter vorangeschritten. Hier sind neben der Aktualisierung der S3-Leitlinie Lungenkrebs [1], zwei internationale Kongresse zu nennen, die beide in Chicago stattgefunden haben (AACR und ASCO) und auf denen eine Vielzahl wichtiger Phase-III-Studien präsentiert wurden. Des Weiteren führt auch die Etablierung der PD-L1-Immunhistochemie als Bestandstestung in der Pathologie, sowie der nun von den Kassen vergütete Einsatz der Liquid Biopsy dazu, dass immer

mehr Patienten getestet und so zielgerichtet behandelt werden können. Die wesentlichen Eckpfeiler der aktuellen Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms sollen im Folgenden aufgezeigt werden.

Multimodale Ansätze in Diagnose und Therapie beim NSCLC Stadium III – Der aktuelle Standard

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Etwa ein Viertel bis ein Drittel aller Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) wird im klinischen Stadium III diagnostiziert. Dieses Stadium ist klinisch und pathologisch äußerst heterogen mit sehr unterschiedlicher Prognose, die vor allem vom Ausmaß der Lymphknotenbeteiligung abhängt. Multimodale Ansätze bilden die Grundlage der Behandlung. Über das therapeutische Vorgehen sollte für jeden einzelnen Patienten individuell im Tumorboard auch unter Berücksichtigung von Alter, Komorbiditäten und Patientenpräferenz entschieden werden.

Multiple endokrine Neoplasie-Syndrome

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Multiple endokrine Neoplasie (MEN)-Syndrome werden durch das Auftreten von Tumoren in mindestens zwei endokrinen Organen definiert. Die MEN-Syndrome werden in MEN1, MEN2A, MEN2B und MEN4 unterschieden. Den unterschiedlichen MEN-Syndromen liegt eine autosomal dominante Keimbahnmutation zugrunde, die zu typischen Syndromen führt. Hereditäre Syndrome, die nur zu endokrinen Tumoren in einem Organ führen, gelten nicht als MEN. MEN-ähnliche endokrine Tumorsyndrome wie die von-Hippel-Lindau-Erkrankung, die Neurofibromatose oder der Carney-Komplex ähneln den MEN, werden diesen aber nicht zugerechnet. Pathogenetisch liegt ein enger Zusammenhang zwischen sporadischen und hereditären (neuro)endokrinen Neoplasien vor.

Die Therapie des Rektumkarzinoms im ständigen Umbruch

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Beim Rektumkarzinom haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Therapie erreichen können. Die Sensibilisierung der Chirurgen für die korrekten anatomischen Schichten einerseits und die multimodale Therapie führten zu einer signifikanten Reduktion der Lokalrezidivrate. Denn insbesondere das Lokalrezidiv bedingt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bei den Betroffenen. Neben der radikalen Therapie sind beim frühen Rektumkarzinom aber auch lokale Verfahren etabliert, die mit einer geringen Morbidität und bestmöglichem Erhalt der Funktion einhergehen. Insgesamt sind bei der Therapie des Rektumkarzinoms drei wesentliche Aspekte zu berücksichtigen: Die Onkologie, mögliche Komplikationen der Therapie und der Funktionserhalt in Bezug auf Sexualität und Kontinenz.

Das klassische Hodgkin-Lymphom und das nodulär Lymphozyten-prädominante Hodgkin-Lymphom: Standardtherapie, neue Empfehlungen und Ausblick

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Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen. Das HL kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je nach initialer Stadieneinteilung und risikoadaptierter Stratifizierung basiert die Standardtherapie des HL derzeit noch auf Chemo- und Strahlentherapie. Durch diese stadien- und risikoadaptierte Therapie können heute über 90 % der Patienten langfristig geheilt werden [1–3]. Das HL stellt somit eine der am besten behandelbaren onkologischen Entitäten dar. Weniger gutes Ansprechen hingegen zeigt die Therapie von Patienten, die nach der konventionellen Radio- und Chemotherapie rezidivieren oder sogar einen refraktären Verlauf zeigen (r/r HL).  Chemotherapie ist in diesen Fällen häufig nicht mehr ausreichend wirksam. Mit einer Rezidiv-Therapie können letztlich nur noch 50 % der Patienten eine komplette Remission (CR) für einen längeren Zeitraum erreichen [4, 5]. Nach erneutem Progress sind die Ansprechraten auf eine konventionelle Therapie gering und das Ansprechen ist meist nur von kurzer Dauer [6]. Neue Zulassungen für Immuntherapeutika bieten hier seit Kurzem weitere Therapieansätze mit potentiell kurativem Ansatz.

Aktuelle Aspekte zur Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms

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Vulvakarzinome können auf dem Boden einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) oder aber davon unabhängig entstehen. Entsprechend werden auch die Vorstufen des invasiven Karzinoms eingeteilt in die sogenannte undifferenzierte (uVIN) und die differenzierte (dVIN) vulväre intraepitheliale Neoplasie. Häufig entsteht eine dVIN und ggf. anschließend ein invasives Karzinom bei lange vorbestehendem Lichen sclerosus der Vulva. Wenngleich das Vulvakarzinom eine noch eher seltene Tumorentität ist, sind immer mehr Patientinnen davon betroffen, und zwar zunehmend Frauen unter 50 Jahren. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Vulvakarzinome ist klein, aber die Betroffenen finden in Selbsthilfegruppen Rat und Hilfe über die rein medizinische Betreuung hinaus.

Diagnostik und Therapieoptionen bei Osteosarkomen

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Das Osteosarkom gehört zu den sehr seltenen Tumorerkrankungen. Da initial meist unspezifische Beschwerden vorliegen, sind eine genaue Anamnese sowie sehr gute Kenntnisse zur Altersverteilung, typischen Lokalisation und möglichen Risikofaktoren notwendig, um lange Zeitintervalle zwischen erstem Symptom und definitiver Diagnose und damit möglicherweise eine Verschlechterung der Heilungschancen zu vermeiden. Da bereits bei der Diagnosestellung mittels Biopsie für den weiteren Behandlungserfolg wichtige Regeln zu beachten sind, soll die Betreuung möglichst früh durch in der Behandlung von Knochensarkomen erfahrene Spezialisten in einem multidisziplinären Team erfolgen.

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